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Pazifist und Antifaschist

Diktatur und zwei Weltkriege haben eine tiefe Spur der Verwüstung durch meine Familie gezogen. Ich bin geboren sechs Tage vor der Mondlandung, habe Schönheit und Schock der Olympiade 1972 ebenso in mich aufgenommen...

wie den gesellschaftlichen und sehr sozialdemokratischen Aufbruch der 70’er Jahre. In meiner Schulklasse am Gymnasium saßen Kinder aller Schichten ebenso selbstverständlich nebeneinander wie Kinder mit und ohne Migrationshintergrund. Auch die Gleichberechtigung von Schülerinnen und Schülern in ihren Lebenschancen war für uns eine Selbstverständlichkeit.

Unter der permanenten Vernichtungsdrohung des kalten Krieges habe ich sehr gelitten, der Frieden war noch nicht ganz da. Es gab noch immer viele alte Nazis, die damals intensive Befassung mit dem Holocaust hat mich bis ins Innerste erschüttert. Die totale unmenschliche Entgleisung eines ganzen Volkes gibt mir bis heute ein Rätsel auf. Mir war klar, dass wir schuldig sind. Nicht umsonst bewegt mich der Kniefall von Willy Brandt in Warschau mehr als jede andere politische Geste. Persönlich ohne Schuld um Vergebung bittend für ein schuldiges Volk. Ich werde mein ganzes Leben alles mir Mögliche tun, um den rechten Hetzern die Stirn zu bieten.

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© 2020 Dr. Christoph Maier

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